Selbsthypnose und Autogenes Training

Aus der Fremdhypnose (Hypnose durch einen Hypnotiseur) entwickelten Emile Coué und Johannes Heinrich Schultz selbsthypnotische Verfahren durch Autosuggestion. Coué wurde quasi zum Begründer des "positiven Denkens". Eine seiner Formeln: "Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser", ist weitherum bekannt. Seine Wirkung entfaltet dieses Verfahren dadurch, dass es vom Übenden täglich mehrere Male wiederholt wird. Ähnlichkeiten mit dem Rosenkranzbeten oder dem Repetieren von Mantras (Wörtern oder Sätzen) in der Meditation sind auffällig.

Johannes Heinrich Schultz wiederum ist der Begründer des Autogenen Trainings (Autogen = aus dem Selbst kommend). Ihm war aufgefallen, dass sich bei vielen hypnotisierten Personen ähnliche körperliche Erscheinungen einstellten. Zum Beispiel ein Schwere- und Wärmegefühl, die Herabsetzung des Blutdrucks, die Verlangsamung der Atmung usw. Aus diesen Ansätzen leitete er die Formeln des Autogenen Trainings her, die in eine tiefe, lockere Gelöstheit führen können.


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