Hypnose bei uns

In Mittel- und Nordeuropa setzen unter anderem keltische Druiden Hypnose ein. Sie verwendeten Techniken wie Augenfixation (Anstarren eines meist glänzenden Gegenstandes) und Handauflegen, verbunden mit heilenden Worten oder Reden.

Später finden sich Hinweise auf hypnotische Phänomene in einer Schrift des Kirchenvaters Augustinus, der im 4./5. Jahrhundert n. Chr. lebte. Augustinus berichtete von einem Priester, der einen "bewusstlosen" Zustand erreichte, in dem er schmerzunempfindlich war gegenüber Kneifen und Nadelstichen. Trotzdem blieb er während dieses Zustandes voll aufnahmefähig für Unterhaltungen ringsum. Sogar dann, wenn diese geflüstert waren.

In den Werken des Paracelsus gibt es ebenso Hinweise auf die Verwendung von Hypnose, wie bei Pater und Exorzist Johann Joseph Gassner (18. Jh.).


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