Wenn Sie sich dazu entschliessen, eine Hypnosetherapie zu machen, sollten Sie für sich selbst einige Punkte beachten.
Vertrauen Vertrauen und gegenseitige Sympathie sind Grundvoraussetzungen für das Gelingen einer Hypnosetherapie. Falls Sie der Hypnosetherapeutin oder dem Hypnosetherapeuten nicht vertrauen, sich nicht gut aufgehoben fühlen, suchen Sie jemand anderen auf.
Stilrichtung Innerhalb der Hypnosetherapie gibt es unterschiedliche Stilrichtungen, die aufzuzählen und zu erklären den vorliegenden Rahmen sprengen würde. Doch auch hier gilt: Ihr Gefühl entscheidet.
Dauer der Therapie Zu Beginn einer Hypnosetherapie kann nicht gesagt werden, wie lange diese dauern wird. Wenn der Hypnosetherapeut erklärt, es benötige z.B. 15 Sitzungen, um Ihrem Problem beizukommen, ist deshalb Vorsicht angebracht. Er kann dies schlicht nicht zum Voraus wissen.
Behauptungen Ebenfalls aufpassen sollten Sie, wenn ein Hypnosetherapeut äussert: "Sie hören nun nur noch meine Stimme. " (Man kann nach wie vor alles hören, was rundherum passiert.) Oder wenn andere Behauptungen aufgestellt werden wie: "Ihr rechter Arm ist jetzt ganz schwer." (Woher will er das wissen?) Klar: Gerade bei letzterem kann schon mal ein Ausrutscher passieren. Häufen sich diese jedoch, sind berechtigte Zweifel an der Kompetenz des Hypnosetherapeuten im Bereich der Hypnose geboten.
Teilen Sie mit, was Ihnen unangenehm ist Falls der Hypnosetherapeut nicht selbst danach fragt, sollten Sie ihm unbedingt mitteilen, welche alltäglichen Situationen und Dinge Ihnen Mühe bereiten (Angst vor Wasser, Heuschnupfen, Sonnenallergie usw.). Dadurch wird zum Vornherein vermieden, dass in der Hypnosetherapie ausgerechnet mit Bildern gearbeitet wird, die Unangenehmes bewirken.
Sagen Sie, was Sie denken und wünschen Wenn vom Hypnosetherapeuten Suggestionen angeboten werden, die Sie nicht mögen, so haben Sie die Freiheit, dies jederzeit zu sagen - auch während der Hypnose. Selbst Hypnosetherapeuten können nicht 100%ig zum Voraus wissen, ob die formulierte Suggestion beim Gegenüber auf fruchtbaren Boden fällt. Jeder Hypnosetherapeut ist auf Rückmeldungen seitens der Klientinnen und Klienten angewiesen. Bringen Sie auch Ihre eigenen Ideen, Wünsche und Vorschläge ein. Sagen Sie, was Sie gerne einmal ausprobieren möchten. Die Hypnosetherapie ist keine einseitige Sache, sondern ein Zusammenspiel zwischen Hypnosetherapeut und Klientin oder Klient.
Sie haben jederzeit das Recht "nein" zu sagen! Und davon sollten sie - falls nötig - zu Ihrem eigenen Schutz Gebrauch machen. Denn letztendlich wissen Sie selbst am besten, was Ihnen gut tut. Oder wann Sie an eine Schwelle gelangen, die Sie nicht überschreiten wollen.
Medikamente und ärztliche Behandlung Von absoluter Wichtigkeit ist, dass Sie niemals in Eigenregie Medikamente absetzen oder eine laufende medizinische Behandlung abbrechen. Auch wenn während der Hypnosetherapie eine Besserung eintritt. Erst wenn der behandelnde Arzt die Behandlung als erfolgreich beendet erklärt, ist dies so!
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